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Mesner-Wallfahrt am 24. Juli 2026
Datum:
30.07.2026
Autor:
Rudi Cenar

Würdig war der Einzug von fast 80 Mesnerinnen und Mesnern, mit unseren Fahnen und der Kerze, angeführt von Generalvikar und Mesner Seelsorger Michael Wüger sowie Pater Rafael und Pater Anton aus dem Kloster, in die Basilika von Frauenkirchen einzogen. Alle Dekanate von Neusiedl bis Jennersdorf waren vertreten, ebenso wie die kroatischen Pfarren Wulkaprodersdorf, Baumgarten, Großwarasdorf und Nikitsch. Begleitet vom Orgelspiel von Prof. Franz Stangl sangen alle voll Begeisterung: „Wir kommen zur Gnadenmutter...“
 

Der Generalvikar hieß alle herzlich willkommen, besonders die Gastgeber Pater Rafael und Pater Anton. Er überbrachte die Grüße des Diözesanbischofs, der uns allen einen schönen, gnadenreichen Tag wünschte und seinen Dank für unseren treuen Dienst aussprach.

Die hl. Messe wurde aufgeopfert für unseren viel zu früh verstorbenen Mesner Seelsorger Martin Korpitsch sowie für alle verstorbenen Mesnerinnen und Mesner. Ein besonders herzliches Willkommen galt der anwesenden Mutter sowie der Cousine von Martin Korpitsch. Die Lesungen wurden von Marta Trimmel und Sabine Hübner vorgetragen, während Pater Rafael das Evangelium nach Lukas (1,57–66.80) verkündete. Die Fürbitten wurden von Eveline Paul und Katarina Zwerg gesprochen.

In seiner Predigt verwies der Generalvikar auf die Geburt Johannes des Täufers und auf jenen Moment, als dessen Vater seinen priesterlichen Dienst versah; unfähig, in die Zukunft zu blicken, verstummte er, und eine Leere breitete sich aus. Die Mutter sagte: „Er soll Johannes heißen.“ Daraufhin schrieb Zacharias: „Johannes ist sein Name“ – was so viel bedeutet wie „Gott schenkt Gnade“. Johannes ist ein Geschenk Gottes; er wird dem Erlöser vorangehen.
 

Generalvikar Mihael Wüger sprach über den Dienst der Mesner. Der Dienst in der Sakristei ist eine Berufung: Ihr leistet diesen wichtigen Dienst für die Allgemeinheit und fungiert als Hüter unserer Gotteshäuser.

Nach der Heiligen Kommunion trug Fritz Ekker eine schöne Meditation über den Mesner Dienst vor.
 

Pater Rafael sprach über die Geschichte der Basilika und über den seligen Ladislaus Batthyány-Strattmann. Im Anschluss besuchten wir die Gruft, in der 98 Mitglieder der Familie Batthyány und deren Angehörige zwischen 1632 und 1998 beigesetzt wurden.

Nach dem Mittagessen im Gasthaus Wukovits-Sommer fuhren wir nach Inzenhof, um die St.-Emmerichkirche zu besichtigen. Vizebürgermeister Ronny Reif führte uns durch die Kirche und vermittelte interessante Details, während der Generalvikar – der dort zuvor als Pfarrer gewirkt hatte – weitere Informationen beisteuerte.
 

Es folgte die Vesper mit Psalmen aus der Apostelgeschichte (13,23–2); der Nachmittag schloss mit Fürbitten und Gebeten ab.

Schließlich dankte Rudi Cenar, der Leiter der Mesner Gemeinschaft, allen Teilnehmern, insbesondere dem Generalvikar und Mesner Seelsorger Michael Wüger. Zudem sprach er eine Einladung zum kommenden Adventbesinnungstag aus, der in Kobersdorf stattfinden wird.

 

 

Foto: Karl Tuider