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DJ „Padre Guilherme“ begeistert 5.000 Jugendliche in Mörbisch
Datum:
15.09.2026
Autor:
Diözese Eisenstadt

Beim Festival „Cross Pulse Pannonia – The Sound of Hope“ in Mörbisch erlebten rund 5.000 Jugendliche einen Auftritt des portugiesischen Priesters und international bekannten DJs Padre Guilherme. Mit seiner Mischung aus geistlicher Musik, elektronischem Techno sowie Licht- und Videoeffekten zeigte er, dass die christliche Botschaft auch durch die Sprache zeitgenössischer Musik vermittelt werden kann.
 

Der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics zeigte sich vom Festival begeistert und betonte, dass die Kirche offen für neue Wege sein müsse und „laut, fröhlich und lebendig“ sein dürfe. Er sieht in dem Festival eine Chance für eine neue Evangelisierung, insbesondere unter Jugendlichen. Mörbisch könnte somit zu einem Ort im Herzen Europas werden, von wo aus sich der „Klang der Hoffnung“ (Sound of Hope) verbreitet.
 

Padre Guilherme betont, dass es bei seinen Auftritten nicht nur um Unterhaltung geht. Durch elektronische Musik möchte er jungen Menschen Jesus und die christliche Botschaft näherbringen. Er ermutigt die Jugendlichen, stolz auf ihren Glauben zu sein, und lässt sich dabei von Psalm 150 inspirieren, der davon spricht, Gott mit unterschiedlichsten Musikinstrumenten zu preisen.
 

Auch der Franziskaner P. Sandesh Manuel vertritt einen ähnlichen Ansatz. Seiner Ansicht nach muss die Kirche nicht immer ernst und still sein; sie kann fröhlich, offen, lebendig und von Gemeinschaft geprägt sein. Heiligkeit drücke sich nicht nur in Feierlichkeit aus, sondern auch in der befreienden Freude des Glaubens.
 

Das Festival schlägt somit eine Brücke zwischen Glauben, zeitgenössischer Kultur und der Jugend. Die Botschaft ist klar: Die Kirche darf sich nicht auf traditionelle Formen beschränken, sondern muss dorthin gehen, wo sich junge Menschen heute aufhalten. Sie muss ihrer Botschaft treu bleiben, aber zugleich neue Wege suchen, um diese Botschaft den Menschen von heute – und insbesondere der Jugend – nahezubringen.

 

 

Foto: Diözese Eisenstadt

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