Spiritualität vom Feinsten
Die 3 heiligen Frauen von Helfta
heute: Hl. Mechthild von Hakeborn
Von Mechtild von Hakeborn (gest. 1299) sagten klösterliche Zeitgenossen, Gott habe keine seiner Gaben in ihr vergessen. Schon diese Worte aus dem Vorwort des „Liber specialis gratiae“ bezeugen enorme Bewunderung. Ihre Lebensthemen sind Dienstbarkeit und Trost, geschenkt mit liebenswürdigem Charme. Doch, berühmt gemacht wider Willen, ist dies zugleich auch großes Leid. – Ihr Werk hat Frömmigkeitsgeschichte geschrieben und enthält den einzigen von einer Frau verfassten Liturgiekommentar des Mittelalters. Angesichts wachsender Individualfrömmigkeit ist ihr Blick in den Himmel überraschend konservativ, gleichwohl originell: Statt trauter Zweisamkeit begegnet zumeist eine fröhlich tafelnde Festgesellschaft.
Es sind keine Vorkenntnisse nötig.
Referentin: Sr. M. Sandra Gelbe OCist, Dr. med., Fachärztin für Anästhesie, Zisterzienserin
Nächster Termin: 14. Dezember 2026 (Hl. Gertrud von Helfta)
Anmeldung erbeten. Die Zugangsdaten werden Ihnen rechtzeitig übermittelt.
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